Das Gebäude wurde von Michelangelo für seinen Enkel Leonardo gekauft. Es wurde zu Beginn des 17. Jhs. von Michelangelo Buonnaroti d. J. umgestaltet, der daraus eine Art Heiligtum zum Gedenken an seinen großen Vorfahren machte.
Es wurde 1858 vom letzten Erben des großen Künstlers, Cosimo Buonnaroti, der Stadt geschenkt.
Das hier untergebrachte Museum hat nicht nur Michelangelo zum Thema, sondern auch die Sammeltätigkeit seiner Familie und besonders des schenkfeudigen Michelangelo des J.. Unter den Werken Michelangelos stechen das Marmorrelief mit Zentaurenkampf aus seiner Jugend hervor und dann eine Marmortafel, die sog. „Madonna della Scala", sowie das Holzmodell für die Fassade der Florentiner Basilika S. Lorenzo.
Unter den von Michelangelo d. J. gebauten Räumen ist der Saal des „Ruhms des Michelangelo" besonders prunkvoll; an der Ausschmückung waren die besten Florentiner Künstler vom Beginn des 17. Jhs. beteiligt.
Bemerkenswert ist auch die kleine Kapelle mit eleganter Kuppel und Fresken von Jacopo Vignali, außerdem mit großartigen, seltenen Holzintarsien am Altar, die nach Entwürfen Pietro da Carstonas ausgeführt wurden.